„Kaffee aus Papua Neuguinea, den gibt’s?“ Wir sehen förmlich die Fragezeichen in euren Augen, können euch aber beruhigen. Denn den meisten Kaffeetrinkern ist er nicht bekannt. Was sehr bedauerlich, aber auch verständlich ist: Der Inselstaat am anderen Ende der Welt gehört mit gerade einmal 1 % der weltweiten Kaffeeproduktion nicht gerade zu den Big Playern.

Doch wie so oft gilt: Es kommt nicht auf Quantität, sondern auf Qualität an. Und die kann sich bei diesem Kaffee absolut schmecken lassen. Das liegt zum einen an der direkten Verwandtschaft mit dem legendären Jamaica Blue Mountain, von dem irgendwann Anfang des 20. Jahrhunderts auf alten Handelsbooten Samen in den Südpazifik geschmuggelt wurden. Experten meinen sogar, dass er hier besser gedeiht als auf den karibischen blauen Bergen – was an dem vulkanischen, nährstoffreichen Boden, dem Meer in großer Höhe zugewandt, liegen soll.

Produziert wird der Arabica-Kaffee zu etwa 75 % auf kleinen Kaffeeplantagen, die eigentlich mit ihren meist nicht mehr als 60 Bäumen eher Kaffeegärten sind. Die Pflege ist schwierig, da das schwer zugängliche Gelände den Einsatz von Maschinen und Geräten unmöglich macht. Also hegen, pflegen, pflücken und verarbeiten die Bauern den Kaffee komplett von Hand. Für unseren Kaffee geschieht das alles auf Amuliba Estate in der Provinz Jiwaka auf einer Höhe von 1.480 Metern.

Wie schmeckt der Kaffee aus Papua Neuguinea denn nun? Ganz klar: Sein komplexer und reiner Körper begeistert. Er hat ein breites Spektrum an Aromen von leicht erdig über schokoladig bis fruchtig und zitrusartig, begleitet von einer harmonischen Säure. So wird jede Tasse ein vollkommener und bekömmlicher Genussmoment.

Auch diese Spezialität könnt ihr natürlich in unseren Cafés probieren und für den Genuss zu Hause kaufen. Im Onlineshop gibt’s dann frischen Nachschub, so lange der Vorrat reicht. Apropos zu Hause: Die Bohnen sind für jede Zubereitungsart geeignet – ganz egal, ob ihr lieber mit der Kaffeemaschine, dem Handfilter oder der French Press aufbrüht.