Maragogype – irgendwie ein sperriges Wort zum Sprechen. Und ganz ehrlich: Selbst beim Tippen schleicht sich ständig der eine oder andere Buchstabendreher oder -auslasser ein. Dabei ist es mehr als lohnenswert, sich diesen Namen zu merken, sich ihn immer und immer wieder genussvoll auf der Zunge zergehen zu lassen. Denn Genuss pur kommt mit dieser Kaffeespezialität auf jeden Fall in die Tasse: Weich, mild und samtig ist der Charakter, harmonisch und ausgewogen der Geschmack. Dazu kommen eine milde Säure, die den Magen schont, und eine fein-angenehme Würze.

Aber noch mal fix zurück zu „Maragogype“: Der Name stammt vom brasilianischen Hafenstädtchen Maragojipe in der Region Bahia. Doch Brasilien hin oder her: Hauptanbaugebiete sind heute trotzdem überwiegend Nicaragua und Mexiko – hier vor allem die gebirgigen Hochlandregionen mit schattenspendenden Bäumen, die die Kaffeesträucher vor direkter Sonneneinstrahlung schützen. Die Kaffeekirschen werden gern als „Elefantenbohnen“ oder „Riesenbohnen“ bezeichnet, denn herkömmliche Sorten lassen sie im Vergleich eher klein aussehen: Immerhin sind sie gut ein Drittel größer und auch länglicher. Das schmälert bei der Ernte zwar etwas den Ertrag, aber nun mal nicht den Geschmack. Eben eine echte Kaffeespezialität – wir betonen es gern noch mal. 😉 Und perfekt geeignet für Leute, die Kaffee am liebsten in der Filtermaschine oder mit der Pressstempelkanne zubereiten.

Übrigens als Merkhilfe für uns und Aussprachhilfe für euch: Ausgehend vom Herkunftsort wird der Kaffee wohl eher „Maragochibb“ ausgesprochen. Im deutschsprachigen Raum wird das Ypsilon eher als -ü- interpretiert, was zu „Maragodschüb“ oder „Maragochüb“ führt. Gut, fürs Schreiben hilft diese Info nicht, aber garantiert für eure Bestellung in einem unserer Cafés. Im Onlineshop müsst ihr ja nur den entsprechenden Eintrag anklicken – nichts einfacher als das. Lasst euch den Mexico Maragogype schmecken!