„Panama“, sagte der kleine Bär, „ist unser Traumland, denn Panama riecht von oben bis unten nach Bananen. Nicht wahr, Tiger?“ – Wir ergänzen natürlich noch um: „Und erst dieser fantastische Kaffee, der so fein duftet und leicht süß schmeckt!“ Spätestens jetzt dürfte also allen klar sein, woher unser Kaffee des Monats kommt. Jawoll, Panama! Und dann haben wir nicht irgendeinen Kaffee für euch ausgesucht, sondern eine wahre Spezialität, die als edelste Kaffeesorte der Welt gilt – Panama Geisha. Und auch wenn Panama und Japan im Namen quasi eine geschmackliche Liaison eingehen: Mit den japanischen Unterhaltungskünstlerinnen hat der Kaffee rein gar nichts zu tun. Vielmehr stammt er aus der Gegend rund um den Berg Geisha in Äthiopien, wo er bis heute wild wächst. Vor ein paar Jahrzehnten fanden einige Samen ihren Weg erst nach Costa Rica und von dort nach Panama.

Hier gedeihen die Pflanzen beispielsweise auf der Farm der Familie Cruz am Vulkan Baru in einem Tal zwischen zwei Lavaströmen auf einer Höhe von 1.750 bis 2.100 Metern. Von den insgesamt 160 Hektar Land werden nur knapp 50 für den Kaffeeanbau genutzt, da die edlen Kirschen nur hier perfekte Bedingungen haben: Das spezielle Mikroklima mit seinem Nebelregen sorgt selbst in der Trockenzeit von Mai bis Dezember für eine konstante und natürliche Wasserversorgung. Und die vulkanische Tonerde schafft den perfekten Nährboden. Nach der Ernte werden die Kaffeekirschen in der Sonne auf Dry Beds getrocknet, bevor sie weiterverarbeitet werden. Dieser sogenannte Natural Process reduziert die Wassermenge und intensiviert die Süße, die vom Fruchtfleisch in die Bohnen übergeht.

Da sind wir auch schon beim Geschmack dieser Spezialität: Statt kräftiger Röstaromen steigen blumige und fruchtige Noten in die Nase. Und den Gaumen kitzeln Aromen von Marshmallows, Mandeln und Erdbeeren. Ihr genießt ihn am besten als Filterkaffee – ganz langsam aufgegossen. Probieren und kaufen könnt ihr ihn wie immer in unseren Cafés, für Nachschub lohnt sich der Klick in den Online-Shop. Natürlich nur, solange der Vorrat reicht.