Peru, das Land der Inka, ist kulinarisch besonders für seine schier endlosen Kartoffelsorten bekannt. Und natürlich für Kaffee, denn der hat in diesem Teil Südamerikas ideale Bedingungen: Die Sierra, die gebirgige Andenküste, schottet die Hochebenen von Oxapampa vor kalten Meereseinflüssen weitestgehend ab. So kann sich eine extreme Vielfalt an Flora und Fauna entwickeln. Das merkt man vor allem am sattgrünen Regenwald, der über weite Teile so dicht bewachsen ist, dass man viele Städte über Land gar nicht erreichen kann.

Genau hier, am Fuße der Anden, bauen Kleinbauern aus dem Stamm der Yanesha seit jeher Kaffeebohnen an – und das komplett im Sinne ihrer althergebrachten Traditionen und ganz bewusst im Einklang mit der Natur: Angepasst an den Reifestatus der Früchte werden die Kaffeekirschen in mehreren Zyklen von Hand gepflückt. Die fermentierten Bohnen werden mit einem Solartrockner getrocknet, das zum Waschen verwendete Wasser wird gereinigt und erneut dem Kreislauf zugeführt. Chemikalien kommen dabei natürlich in keinster Form zum Einsatz, selbst auf elektrische Energie wird weitgehend verzichtet. (Fast) Natur pur also.

Hervorragende Bodenbedingungen und die sonnenbeschienenen Höhenlagen formen das vollmundige Aroma dieses Kaffees. Das volle Potenzial kitzeln wir dann beim Rösten aus ihm heraus: Der Peru Yanesha ist kräftig-würzig, angenehm erdig, mit erlesener fruchtiger Säure. In die Tasse bringt er außerdem feine Anklänge von Kakao, Ahornsirup und Haselnuss, die von Nuancen von Schokolade und einem Hauch Thymian begleitet werden. Versprochen: Mit jedem Schluck spürt man das typische ungezügelte Temperament dieser Kaffeespezialität – ein rundum runder Genuss aus Peru!

Haben wir euch Appetit gemacht? Probiert ihn einfach in unseren Cafés! Kaufen natürlich auch. Und Nachschub gibt es im Online-Shop, solange der Vorrat reicht.