Tanzania? Hm … Erst mal grübelt ihr ein bisschen, oder? Klingt nach Afrika? Ja, stimmt. Aber so richtige Bilder im Kopf gibt’s immer noch nicht? Dabei habt ihr garantiert schon mal von diesem faszinierenden Land gehört oder gelesen: Traumstrände und Tauchgründe auf Zanzibar, pittoreske Landschaften – und über allem thront das Kilimanjaro-Massiv mit dem Uhuru-Peak auf dem Berg Kigo, der beinahe der höchste Punkt Afrikas ist. Auch der berühmteste Nationalpark des Kontinents befindet sich hier: die Serengeti, die bereits von den Massai den Beinamen „unendliches Land“ verliehen bekam. Wir hören geradezu eure Gedanken: „Ah, ja, klar!“

Wofür die Tanzanianer übrigens auch bekannt sind, sind ihre Lebensfreude und ihre Gastfreundschaft. Doch die Gleichung, die in Deutschland im Besuchsfall immer aufgeht – zusammensitzen + schwatzen + Kaffee = perfekt – funktioniert in Tanzania nur selten. Denn die Bevölkerung trinkt immer noch nicht besonders viel Kaffee: Laut Statistiken sind es gerade mal knapp 10 Prozent der gesamten Produktion. Überwiegend kommt nämlich Tee in die Tassen. Wenn die nur alle wüssten, was ihnen entgeht!

Dabei spielt Kaffee in diesem afrikanischen Land eigentlich schon seit 1898 eine Rolle. Damals, als katholische Missionare Kaffeebohnen nach Tanzania brachten, hieß das Land übrigens noch Tanganjika (Kategorie: unnützes Wissen. Braucht ihr eventuell mal für „Wer wird Millionär?“ oder „Genial daneben“.). Mittlerweile werden 265.000 Hektar für den Kaffee-Anbau genutzt und mehr als 60.000 Tonnen Kaffeebohnen – überwiegend der Arabica-Sorte – produziert. Und das meistens an den Hängen des Mount Kilimanjaro und in den südlichen Highlands von Mbeya und Ruvuma. Oder an den Hängen des Mount Meru im Norden.

Und da sind wir endlich bei unserem Röstzeit-Kaffee des Monats. Denn genau dort, am Mount Meru, hat Frank Ndotera als einer der Gründer 2012 die Shilanga-AMCOS-Kooperative initiiert und seitdem entscheidend zu ihrem Wachstum und ihrer Bekanntheit beigetragen. Die bergige Landschaft und das vorwiegend tropische, in den Höhenlagen gemäßigte Klima bieten ideale Voraussetzungen für den Kaffee-Anbau. Nebenbei oder eher ganz besonders: Bei dieser Spezialität handelt es sich um einen nachhaltig angebauten Perlbohnenkaffee – und damit irgendwie auch um eine Laune der Natur. Das heißt: Normalerweise befinden sich in einer Kaffeekirsche zwei Kaffeebohnen. Perlbohnen sind jedoch erbsenförmige Kerne aus Kirschen, in denen sich während der Reifezeit statt zwei Kernen nur einer ausgebildet hat.

Der Tanzania Shilanga hat ein fruchtig-vollmundiges Aroma mit feinen Beerennoten und verleiht dem Kaffee damit eine neue Geschmacksdimension. Für die Zubereitung eignen sich vor allem eine Siebträgermaschine oder Vollautomaten oder aber auch die French Press. Probieren und kaufen? In unseren Cafés. Nachschub für zu Hause, solange der Vorrat reicht? In unseren Cafés, aber auch in unserem Onlineshop. Lasst euch den Tanzania Shilanga schmecken! Nicht nur, wenn ihr Gäste habt …